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Pharmazeutische Heilungsmöglichkeiten für die Vogel-Grippe

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Pharmazeutische Mittel gegen Viren  |  Tamiflu  |  Impfstoffe  |  Zur Vorbeuge
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Pharmazeutische Mittel gegen Viren

Zur Zeit sind 4 Medikamente für Influenza erhältlich: Amantadine, Rimantadine, Tamiflu und Relenza. Amantadine und Rimantadine sind ältere Medikamente, die eine gewisse Resistenz entwickelt haben und nicht zur Behandlung von H5N1 empfohlen werden. Ein Artikel in dem medizinischen Journal "The Lancet" kommt zu dem Schluß, daß Amantadine und Rimatadine möglicherweise keine Wirkung zur Behandlung von Vogel-Grippe haben. Nach anderen Veröffentlichungen
werden diesen Medikamenten zur Behandlung von normaler Grippe nicht viel Wirkung zugesprochen . 

Tamiflu (generic: Oseltamivir) und Relenza (generic: Zanamivir) heilen die Vogel-Grippe auch nicht, sollen aber die Infektion bekämpfen helfen, vorausgesetzt die Medikamente werden innerhalb von Stunden nach dem Einsetzen der Symptome verordnet. Aus diesem Grund ist eine genaue und schnelle Diagnose äußerst wichtig, besonders da die Infektion mit
Pneumonia (Lungenentzündung) verwechselt werden kann. 

Tamiflu

Tamiflu gehört zur Klasse der Neuraminidase-Inhibitors und wird von der Firma Hoffmann-La Roche Ltd vertrieben.
Einer möglichen Pandemie weit voraus hat der Virus H5N1 bereits erste Resistenzen gegen Tamiflu (Oseltamivir) entwickelt. Wie das Fachmagazine "The New England Journal of Medicine" berichtet, sind 4 von 8 Patienten in Vietnam an einer H5N1-Infektion verstorben, obwohl sie mit Tamiflu behandelt wurden. Dies entspricht etwa dem Prozentsatz, der auch ohne Anwendung von Tamiflu überlebt. Man spekuliert ob Tamiflu besser hilft, wenn es früher, in höherer Dosierung und über einen längeren Zeitraum eingesetzt wird. Hoffmann-La Roche berichtet (20. Januar 2006) über positive Ergebnisse mit Tieren: Die Firma hatte Iltisse mit dem H5N1-Virus infiziert und innerhalb von 4 Stunden danach mit Tamiflu behandelt. Hoffman La-Roche kam zu dem Schluß: "Tamiflu kann Mortalität in Tieren verhindern." Januar, 2006 

Tamiflu kommt in Pillform während Relenza durch die Nase eingeatmet wird. Relenza ist deshalb für Erkrankungen der Atemwege wie Asthma nicht empfohlen.

Nebenwirkungen von Tamiflu sind möglich: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bronchitis, Magenschmerzen, Schwindel und Kopfschmerzen. Von Japan wurden 12 Todesfälle im Zusammenhang mit Tamiflu bekannt. Eine weitere Veröffentlichung durch "news-press.com" (5. Nov. 2005) berichtet über einer Cape Coral Patientin, die nach Einnahme von Tamiflu äußerst stark erkrankte. Die FDA versucht festzustellen, welche Rolle anderen Medikamenten oder Krankheiten gespielt haben könnten.

Die FDA warnt weiterhin vor gefälschtem Tamiflu auf dem Internet. Es ist wichtig, Tamiflu nur auf Verschreibung und durch reguläre pharmazeutische Quellen zu erstehen.

Impfstoffe

China und andere Länder haben bereits Impfstoffe entwickelt, die bei Vögeln eingesetzt werden können. Natürlich muß ein wirksamer Impfstoff für Menschen warten, bis der schnell infizierende Virus tatsächlich aufgetaucht ist. Ein Impfstoff würde zuerst einen "Primer" benötigen und 4 Wochen später noch einmal einen "Booster". Die von dem Impfstoff erhoffte Immunität mag 8 Monate dauern. Dies bedeutet, daß kein wirksamer Impfstoff für die erste Welle der Angesteckten erhältlich ist. Zusätzlich weiß man von der schnellen Mutationsfreudigkeit des H5N1-Virus, was die Wirksamkeit eines Impfstoffes auch schon für eine zweite Welle fragwürdig sein läßt.

Neue Arten von Impfstoffen sind in der Entwicklungsphase, zum Beispiel:

DNA Impfstoffe benutzen Goldpartikel als Basis und sollen die Herstellungszeit von Monaten auf Wochen senken können.

All-strain (alle Typen) Impfstoffe würden (mit Daumen drücken) für alle Typen eingesetzt werden können. Damit würde man den Impfstoff nicht fortlaufend ersetzen müssen.

Zell-kultivierte Impfstoffe würden keine Eier zum Ziehen benötigen und damit die Herstellung beschleunigen.

Adjuvants werden als chemische Zusätze zum Impfstoff zur Unterstützung der Immunität beschrieben.
Dieser Impfstoff würde weniger Protein (Eiweißstoffe) benötigen wie herkömmliche Impfstoffe.

Ref. Scientific American, Nov. 2005: 48

Zur Vorbeuge

Latexhandschuhe, Hände waschen, Atemmasken, Schließen von Schulen und öffentlichen Versammlungen, Vermeidung von Menschenmengen und Kontaktvermeidung infizierter Menschen sind einige der Methoden um die Möglichkeit einer Ansteckung zu verringern.
Erfahrung, Beobachtung, Wissenschaft und normaler Menschenverstand zeigen auf, daß ein starkes Abwehrsystem (Immunesystem) wichtig ist, eine Ansteckung abzuwehren. Das mag auch hier zutreffen, aber in Bezug auf den H5N1-Virus wurde festgestellt, daß dieser Virus gerade das Abwehrsystem veranlaßt, sich gegen körpereigene Gewebe zu richten (Cytokine Storm), das bedeutet natürlich, daß eine Stärkung des Abwehrsystems unter diesen Umständen nicht ausreichend sein könnte. Trotzdem gibt es immer wieder Menschen, die nicht infiziert werden, oder, wenn infiziert, die Krankheit besser überstehen als andere.

Um die Abwehrkräfte im besten Zustand zu halten, lohnen sich folgende Maßnahmen:

Vermeidung von Zucker, Süßigkeiten jeder Art, Alkohol, Kuchen, Teilchen, usw. Kurzausgedrückt jede Art von Speise, die nicht mit den Nahrungsstoffen geladen sind, die der Körper braucht, wie Enzyme, Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, reines Wasser usw. Von Zucker weiß man zum Beispiel, daß ein voller Eßlöffel das Immunesystem für Stunden unterdrückt. Weiterhin nicht empfohlen sind Rauchen, Chemikalien, FastFood und alle uns sowieso bekannten fragwürdigen Sachen.

Nicht zu übersehen ist die Rolle von übermäßigen Stress und Ängste, die sich negative auf das Immunesystem ausüben können. 

Auf der anderen Seite, saubere Lebensmittel, die nicht mit Chemikalien vollgesaugt sind, können unsere Abwehrkräfte stärken. Dazu gehören Gemüse, Früchte und Beeren. Regelmäßige Spaziergänge helfen der Seele wie dem Körper, das Gleichgewicht zu halten.

Balance (Gleichgewicht) ist das Schlüsselwort. Wenn unser Essen und Trinken nicht die wichtigen Bestandteile enthält, die wir benötigen, können diese auch durch Nahrungsergänzungsmittel zugefügt werden.

Sogar vergangene Fehler können oft noch beseitigt werden. Zu diesem Zweck mögen Gesundheitsfachleute mit einem sanften Entgiftungsprogramm anfangen.

Dies sind nur einige der möglichen, grundsätzlichen Maßnahmen. Was letztlich gemacht werden sollte, muß man mit den Fachleuten besprechen. Machen Sie nichts, was die Gesundheit in Frage stellen könnte.

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