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Evolution des H5N1 Virus  |  Symptome einer Vogel-Grippe Infektion  |  Gibt es wirksame Heilmittel?

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Evolution des H5N1 Virus
1727, 1732, 1781, 1831, 1833, 1889

Die ersten uns bekannten Pandemien

1918
Die erste uns bekannte Pandemie mit dem Type H1N1
- allgemein bekannt als die Spanische Grippe -
erreichte eine geschätzte Todeszahl von 40 bis 50 Millionen Menschen rings um die Welt.
Die Spanische Grippe fing weder in Spanien an noch in China.
Die erste Infektion ereignete sich am 4. März 1918 in dem amerikanischen Millitärlager Fuston in Kansas.
Innerhalb weniger Tage waren hunderte von Soldaten infiziert. Danach wurde das Virus von den Truppen in Europa eingeschleppt. In Spanien wurde jeder vierte Bürger von der Infektion betroffen und ging von da rings um die Erde.
Nach einem erneuten zweiten Ausbruch im Jahre 1920 verschwand der Virus spurlos.

Die dreifache Hexenküche der Wirte: Vogel - Schwein - Mensch
Schweine sind die idealen Mischplätze für das Virus.
Viren, die nicht unbedingt auf den Menschen übergehen, finden im Schwein eine gute Bewirtung.
Genauso gehen Viren von Menschen eher auf Schweine über als auf Vögel. 
Im Schwein können die verschiedenen Viren dann ihre Informationen austauschen
und eine neue Art entwickeln, für die andere Wirte dann erstmal keine Abwehrkräfte haben.
Scheinbar kamen die amerikanischen Soldaten, mit denen in Kansas die Pandemie startete,
ursprünglich von Schweinefarmen.
Von dieser und anderen Beobachtungen entspringt die Theorie,
daß der Vogel-Virus erst über das Schwein auf den Menschen überging.
Eine weitere, für eine eventuelle Behandlung wichtige Beobachtung, die sich auf Untersuchungen
von infiziertem Lungengewebe stützt, ist, daß die Infektionen, die zum Tode führten, von einer
sekundären, bakteriellen Lungeninfektion herrührten. (Ref. see Pete Moore)

1957
39 Jahre später:
Die zweite große Pandemie des H2N2 Typen
kosteten weltweit 1 bis 4 Million Menschen das Leben.

1959: Schotland erlebte einen kleineren Ausbruch von H5N1 in Hühnern.
1963: England erlebte einen kleineren Ausbruch von H7N3 in Truthähnen.
1966: Ontario in Kanada erlebte einen kleineren Ausbruch von H5N9 in Truthähnen.

1968
11 Jahre nach dem zweiten großen Ausbruch:
Dritte Pandemie von H3N2 mit 1 Million Toten weltweit.

1976: Victoria in Australien: Ausbruch von H7N7 in Hühnern.
1979: Deutschland: Ausbruch von H7N7 in Hühnern.
1983: USA: Ausbruch von H5N2 in Hühnern.
Irland: Ausbruch von H5N8 in Truthähnen.
1985: Australien: Ausbruch von H7N7 in Hühnern.
USA: Ausbruch von H5N2 in Truthähnen.
1991: England: Ausbruch von H5N1 in Truthähnen.
1992: Australien: Ausbruch von H7N3 in Hühnern.
1994: Mexico: Ausbruch von H5N2 in Hühnern.
Australia: Ausbruch von H7N3 in Hühnern.
Pakistan: H7N3 in Hühnern.
1995: Mexico: Ausbruch von H5N2 in Hühnern.

1997
29 Jahre später
Eine Mutation von H5N1 infizierte eine kleine Gruppe von Menschen in Hong Kong und tötete 6.
Australia erlebte einen kleineren Ausbruch von H7N4 in Hühnern.
Italien erlebte einen kleineren Ausbruch von H5N2 in Hühnern.

1999: H9N2  infizierte 2 Kinder in Hong Kong
Italien: Ausbruch von H7N1 in Truthähnen.
2000: Italien: Ausbruch von H7N1 in Truthähnen.
2002: China: Ausbruch von H5N1 in Hühnern.
Chile: Ausbruch von H7N3 in Hühnern.
2003: H5N1 findet sich in Vögeln in 8 Ländern Asiens.
H7N7 infizierte 1000 Menschen in Holland.
Ein ansteckender Virus wurde in Süd-Korea gefunden.
Holland: Ausbruch von H7N7 in Hühnern.
2004: H5N1 findet sich in Vietnam und Thailand.
29. Dez. 2005: China bestätigt H5N1 in Vögeln und verbreitet sich nach Russland, Indonesien, Kazakhstan,
Vietnam, Mongolei, Thailand, Türkei, Romanien, Ukraine, Cambodia und einige andere Länder.

6. Jan. 2006
1 Woche später: 3 Tote in der Türkei; Die ersten H5N1-verursachten Toten außerhalb von Asien.
Am 4. Januar 2006 berichtet CNN.com über H5N1-infizierte Vögel von Rumänien, Türkei, Kroatien und Russland.
Ein 14-Jahre alter Junge verstarb an dem Virus in der Türkei ebenso 2 Mädchen im Alter von 11 und 15 Jahren.
Alle Kinder hatten Kontakt mit Hühnern. Weiterhin waren weitere 15 Menschen unter Beobachtung.
Diese Zahl ging später hoch auf 26 Patienten mit Verdacht auf Ansteckung.  (Reuters)

8. Jan. 2006
In der Hauptstadt Ankara wurden 3 neue Fälle mit H5N1-Infektion bestätigt.
4 weitere Kinder mit H5N1-Infektion wurden in Van bestätigt.
Iran schloß einen Grenzübergang zur Türkei.

9. Jan. 2006
23 Menschen unter Beobachtung in Istanbul mit weiteren
40 Fällen in den Gegenden von Ankara und der Schwarzen See. 

10. Jan. 2006
Eine neue Infektion mit bis zu 60 Menschen unter Beobachtung
(CNN-Turk, Associated Press und CTV.ca).
WHO wiederholt die Warnung, daß der Virus bei jeder neuen Mutation bereits eine Pandemie auslösen kann.
Reuters in Japan berichtet über einen Ausbruch von H5N2.
Demnach wurden 77 Arbeiter auf einer Hühnerfarm von einem milderen Typen infiziert.

16. Jan. 2006
4 Tote mit 20 betätigten Infektionen in der Türkei.
1 weiterer Todesfall in Indonesien mit zwei infizierten Geschwistern (kleine Gruppe).
Soweit hat der Virus 80 Menschen weltweit getötet mit rund 180 Infektionen.
Der UN-zuständige für die Bekämpfung der Vogel-Grippe fragt nach 1.4 Billionen EURO und bekommt rund 1.9 Billionen.

19. Jan. 2006
Ein Junge verstarb in Indonesien an Vobel-Grippe.
Seine Schwester starb bereits eine Woche vorher an derselben Infektion. 
Dies ist bereits die 5. Gruppe innerhalb von Familien in Indonesien.

21. Jan. 2006
Infektionen in der Türkei scheinen nachzulassen.
Experten der WHO sehen Asien immer noch als den möglicheren Ausgangspunkt für die erwartete Pandemie.

12 April, 2006
H5N1 kann jetzt weltweit in Vögeln erwartet werden.
Eine Mutation, die eine Pandemie auslöst und Menschen infiziert, hat sich soweit nicht materialisiert.
Die Möglichkeit solch einer Mutation verbleibt als Bedrohung.

Symptome einer Vogel-Grippe Infektion

Mögliche Symptome: Husten, Schwitzen, Fieber, Übelkeit, Übergeben, Schwäche, Atemschwierigkeiten, Lungenzersetzung und Verringerung der weißen Blutkörperchen.

Der Virus mag die Lunge zersetzen (möglicherweise auch über eine Zweitinfektion mit Bakterien), aber auch das Gehirn und andere Organe angreifen. Blutansammlung in der Lunge ist möglich. Gewebe der Lunge und anderer Organe mögen zersetzt werden einschließlich der Leber.
Atmung mag erschwert oder unmöglich werden. Einzelne Fälle mögen mit Pneumonie (Lungenentzündung) verwechselt und fälschlich diagnostiziert werden. 
Die Sterblichkeitsrate ist von Ort zu Ort unterschiedlich. Die ersten Infektionen mit H5N1 hatten eine Fatalitätsrate von 70%. Diese Rate ist seitdem gefallen und liegt jetzt bei etwa 60%. Weiterhin nimmt man an, daß diese Rate weiter fällt, je näher der Virus an die schnellere Tröpfcheninfektion kommt. Der Virus würde dann wesentlich schneller Menschen anstecken aber weniger töten, was sich weltweit immer noch auf Millionen von Toten beziehen kann.

Gibt es wirksame Heilmittel?

Zur Zeit gibt es kein pharmazeutisches Heilmittel für H5N1.
Eine pharmazeutische Lösung muß höchstwahrscheinlich auf das Auftauchen der Mutation warten,
die eine Schnellansteckung auslöst.

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